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Winterwandern im Hochgebirge

Es gibt nicht viele Winterwanderwege auf gut 2.000 Metern Seehöhe, die man mit Leichtigkeit und ohne viel Anstrengung begehen kann. Heute geht es auf einen immer bestens präparierten Weg in der Region Kühtai.

Wo geht’s los?

Ausgangspunkt ist das sogenannte Sattele, der Punkt am Übergang vom Inntal ins Nedertal. Dort findet man einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Vom Silzer Bahnhof, den man mit der S-Bahn ab dem Hauptbahnhof Innsbruck erreicht, verkehrt der Bus nach Ochsengarten mit Halt am Sattele.

Am Parkplatz findet man eine große Wanderkarte und eine gute Übersicht über den Weg. Man kann den Weg in beide Richtungen begehen. Ich bin die Variante mit dem Erstziel Feldringalm abgegangen.

Feldringalm

Über den als Rodelbahn genutzten Forstweg geht es gemächlich, nie steil hinauf zur Feldringalm. Gut 200 Höhenmeter sind es zur Alm, die man nach circa 30 bis 45 Minuten auf einer großen Lichtung erreicht. Der Ausblick auf die Mieminger Berge, ins Gurgtal hinaus ins Außerfern und auf den gegenüberliegenden Simmering ist wunderschön.

Die Hütte ist derzeit leider aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, dennoch finden sich reichlich Plätze für eine kurze Rast bevor nun das einzige steilere Stück des Winterwanderweges oberhalb der Hütte beginnt.

Feldringalm [1]

Feldringalm

Feldringalm [2]

Die Feldringalm mit Blick nach Nordwesten

Feldringalm [3]

Feldringalm und Gurgltal

Hinauf auf die Feldringer Böden

Von der Alm geht es nun steil hinauf in den kurzen Waldstreifen und bald darüber hinaus über die Waldgrenze. Hier eröffnen sich die Weiten der Feldringer Böden mit Blick ins Kühtai und auf die umliegenden Berge. Der breite Winterwanderweg führt über leicht kupiertes Gelände bergauf zu unserem nächsten Ziel, dem Grünwaslkreuz. Begleitet vom majestätischen Anblick des Pirchkogels sieht man auf der linken Seite das beliebte Faltegartenköpfl, über das ich schon einmal bei einer Sonnenuntergangstour mit Schneeschuhen [4] berichtet habe. Auf der rechten Seite sieht man gut hinein ins Kühtai mit seinen hohen Bergen und nach Hochötz mit dem markanten Acherkogel.

Feldringer Böden [5]

Traumhaftes Winterwandern auf den Feldringer Böden

Feldringer Böden [6]

Grünwaslkreuz in Sicht

Kühtai [7]

Die umliegende Bergwelt

Grünwaslkreuz

Das Grünwaslkreuz ist der höchste Punkt des Winterwanderwegs und liegt auf 2.026 Metern – und bietet ein schönes Fotomotiv mit den nahe dahinter liegenden 3.000ern und die weiten Feldringer Böden Richtung Inntal. Vom Grünwaslkreuz geht es nun gut beschildert Richtung Marlstein weiter und wer etwas weiter ausholen möchte, der kann noch einen Abstecher nach Marlstein machen. Ansonsten zweigt kurz davor der Weg wieder hinunter zum Sattele ab, um unsere Rundtour zu beenden. Der sehr breite Weg eignet sich auch hervorragend zum Rodeln, also wer mag, kann auch eine Rodel mitnehmen und das letzte Stück hinunterrodeln. Zurück am Sattele hat man gut zehn Kilometer zurückgelegt und hochalpine Wintereindrücke sammeln können.

Grünwaslkreuz [8]

Grünwaslkreuz mit Blick nach Westen

Grünwaslkreuz Kühtai [9]

Grünwaslkreuz mit Blick ins Kühtai

Grünwaslkreuz Kühtai Marlstein [10]

Winterwanderweg vom Grünwaslkreuz nach Marlstein

Feldringer Böden Kühtai [11]

Alpine Fotomotive findet man zur Genüge

Informationen

 

Alle Fotos © Danijel Jovanovic Photography [12] – www.djphotography.at [13]
Instagram: @danijeljovanovicphotography [14]
Facebook: Danijel Jovanovic Photography [12]

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