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Almrosenblüte in Kühtai – die Schwarzmoosseen

Jährlich begeistert die Almrosenblüte in den Bergen die Menschen. Rund um in Innsbruck gibt es ganz besondere Orte für Wanderungen, um dieses Naturspektakel zu erleben. Über die Wanderung am Zirbenweg zur Almrosenblüte [1] habe ich bereits berichtet. Heute habe ich mich ins Kühtai begeben, um euch eine schöne Wandertour mitzubringen, die neben einem Almrosenmeer auch vier wunderbare Bergseen beinhaltet. Auf geht’s zu den Schwarzmoosseen.

Das Kühtai

Das Kühtai zählt ohne Zweifel zu den Highlights der Region Innsbruck. Der Ort ist mit den Öffis leicht von Innsbruck erreichbar oder auch schnell mit dem Auto. Die Postbuslinie 4166 [2] verkehrt regelmäßig von Kematen nach Kühtai. Nach Kematen kommt man per S-Bahn oder Postbus vom Hauptbahnhof Innsbruck. Mit dem Auto nimmt man die A12 bis Kematen und fährt durch das idyllische Sellraintal bis nach Kühtai. Das Auto kann auf einem der zahlreichen Parkplätze geparkt werden. Der Bus hält direkt im Ort.

Aufstieg zur Kaiser-Max-Hütte

Vielen ist vielleicht die Drei-Seen-Runde [3] bekannt, über die ich auch schon ausführlich berichtet habe. Unser Ausgangspunkt ist dieses mal die Talstation der Hochalterbahn und es geht auf die andere Talseite der Drei-Seen. Über den moderat ansteigenden Forstweg geht es beschildert in Richtung Kaiser-Max-Hütte. Schon nach einigen Höhenmetern begegnen uns die ersten Kühe, die hier wirklich ein wunderbares Leben haben. Schnell gewinnt man an Höhenmetern und vorbei an meist vielen Pferden erreicht man nach circa einer Stunde die Kaiser-Max-Hütte. Diese ist im Sommer nicht bewirtschaftet, deshalb bitte auf dieser Tour eigenen Proviant und viel zu trinken mitnehmen, da unsere Tour komplett in der Sonne liegt.

Kühe Kühtai [4]

Neugierige Kühe – im Hintergrund die Staumauer des Finstertalsees

Bergsommer Kühtai [5]

Weg zur Kaiser-Max-Hütte

Kühtai Pferde [6]

Bergsommer in Kühtai

Aufstieg zu den Schwarzmoosseen

Von der Kaiser-Max-Hütte geht es weiter zu den Schwarzmoosseen, unserem Ziel. Am Speicherteich geht es nun an zahlreichen Bächen vorbei Richtung hochalpines Gelände. Man erahnt schon gut, wo die Seen liegen. Zahlreiche blühende Almrosen bieten nun unzählige Motive in dieser wunderschönen Bergwelt. Fotografiebegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten.

 

Almrosen Kühtai [7]

Almrosenblüte mit Blick zum Gaiskogel

Almrosen Kühtai [8]

Wunderschöne Almrosen

Kühtai [9]

Naturparadies Kühtai

Pferde Kühtai [10]

Einfach nur wunderschön

Rund 30 Minuten nach der Hütte erreichen wir den ersten der Schwarzmoosseen am Fuße des Pirchkogels.

Schwarzmoosseen Kühtai [11]

unterster Schwarzmoossee

Schwarzmoosseen Kühtai [12]

Wie ein Wasserfall fließt ein Bach in den See

Der Weg zum zweiten See, dem Geierneggsee, ist nun etwas steiler. Nach rund 15 Minuten sind wir aber auch schon angekommen.

Schwarzmoosseen Kühtai [13]

Geierneggsee am Fuße des Pirchkogels

Von diesem See gehen wir nun über einen markierten Steig hinauf zum Rotfelssee auf 2.485 Metern und dann wieder hinunter zum letzten und wohl schönsten der Seen, dem Gössenköllesee. Eingebettet zwischen großen Geröllfelsen liegt idyllisch der See. Hier machen wir unsere verdiente Rast. Sehr fotogen präsentiert sich die Hütte der limnologischen Forschungsstation der Universität Innsbruck [14].

Gössenköllesee [15]

Kristallklarer Gössenköllesee

Gössenköllesee Kühtai [16]

Ich genieße das Panorama am Gössenköllesee

Gössenköllesee [17]

Gewitterstimmung am Gössenköllesee

Aufziehende Gewitter lassen mich meine Rast am See abbrechen und den Weg ins Tal wieder antreten. Über den Forstweg geht es wieder am gleichen Weg hinunter in den Ort. Noch ein letztes Foto von den Pferden in dieser atemberaubenden Kulisse runden meine sehr schöne Wanderung ab.

Pferde Kühtai [18]

Schöner kann die Aussicht nicht sein

Informationen

Höhenmeter: ca. 500
Gehzeit gesamt: ca. 2,5 h – 3 h
Länge: ca. 8,5 km
Fahrplan VVT Linie 4166 Innsbruck – Kühtai [2]

Fazit: Eine wunderschöne Wanderung, meist sehr einsam, mit unzähligen Fotomotiven, abkühlenden Bergseen und blühenden Almrosen. Bitte achtet auf ausreichenden Sonnenschutz und Verpflegung, da keine Wirtschaft am Weg liegt. Eine schöne Alternative zur Drei-Seen-Runde [3] auf der anderen Talseite.

Alle Fotos © Danijel Jovanovic Photography [19] – www.djphotography.at [20]

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