Der Sulzkogel im Kühtai zählt zu den etwas leichteren Dreitausendern in Tirol. Ein lohnender Ausflug, der einzigartige Landschaft offenbart. Denn: Am Gipfel des Sulzkogels wartet ein atemberaubender Ausblick. Auf meiner letzten Tour hatte ich für dieses wunderschöne alpine Erlebnis auch meine Kamera dabei.

Los geht’s frühmorgens

Ich starte um 09:00 Uhr an der Talstation der Dreiseenbahn im Kühtai. Von dort aus bringt mich der Sessellift bis hin zur Bergstation. Oben angekommen wandere ich entlang der Forststraße in Richtung Finstertal Stausee. Auf den Weg dorthin passiere ich zwei wunderschöne Bergseen. Die Gegend hier ist übrigens auch eine ideale Sommerresidenz für die Tiroler Schafe, denen man unterwegs durchaus begegnen kann. Sie fühlen sich hier sichtlich wohl. Saftigen Almwiesen und frischer Luft sei dank. Während sie genüsslich grasen, folge ich dem Streckenverlauf bis ich schließlich am türkisblauen Stausee ankomme.

Der Untere Plenderlessee im Kühtai

Der Finstertal Stausee

Eine  imposante Staumauer bildet die Begrenzung  des Finstertal Stausees. Türkisfarbenes Wasser, wie man es sonst nur aus der Karibik kennt. Nach den ersten herrlichen Eindrücken wandere ich östlich am See vorbei und folge dem Steig bis zum Ende des Speichers. Von dort aus geht es immer weiter bergauf, vorbei an zwei wunderschönen Naturwasserfällen. Ich folge stets den Wegemarkierungen und steige weiter auf bis zur Scharte südlich des Gipfels.

Der Finstertal Speicher im Morgenlicht.

Der Weg zum Gipfel

Jetzt geht es entlang des Südrückens immer weiter in Richtung Gipfel. Der Weg führt mich über Blockwerk und Geröll: Das erfordert Trittsicherheit, Ausdauer und Kondition. In diesem Gelände muss man außerdem unbedingt auf möglichen Steinschlag achten.

Der Gipfel

Am Gipfel angekommen werde ich mit einem wunderschönen Blick über die Stubaier Alpen belohnt. Ich suche mir ein ruhiges Plätzchen und genieße die atemberaubende Aussicht auf 3.016 Metern Seehöhe. Wenn man in die Tiefe blickt, ziert der Finstertal Stausee das einzigartige Panorama. Rechts vom Gipfelkreuz befindet sich ein kleines Gedenkkreuz.

Sonnenuntergang am Sulzkogel.

Der Abstieg

Der Abstieg erfolgt entlang der beschrieben Aufstiegsroute. Am Finstertal Stausee angekommen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Forststraße oder den Steig retour ins Tal. Unten angekommen lockt mich eine köstliche Belohnung für die Wanderung in die Dortmunder Hütte. Hier genieße ich  meinen Kaiserschmarren bei herrlichem Alpenpanorama. Ich weiß gar nicht was schöner ist: die Aussicht auf meinen Teller oder die Landschaft rundherum.

Köstlicher Kaiserschmarren von der Dortmunder Hütte.

Achtung: Der Sulzkogel mag für einen 3.000 Meter hohen Berg zwar als relativ einfach gelten. Du bist hier aber trotzdem in hochalpinem Gelände. Das erfordert Vorsicht, Trittsicherheit und die richtige Ausrüstung. Hier oben trägt man unbedingt feste Wanderschuhe. Weitere Tipps für die richtige Ausrüstung gibt es auf dieser Seite.

Wenn du ein außergewöhnliches Bergerlebnis suchst, könnte dich auch mein Blogbeitrag zu “Sonnenuntergangstouren im Kühtai” interessieren.

Nützliche Links:

Innsbruck Card mit inkludierten Bergbahnfahrten

Welcome Card mit Ermäßigungen und Inklusivleistungen

Kühtai

VVT für öffentlichen Regionalverkehr 

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Dortmunder Hütte