Über Jahrtausende hinweg sind die Botschaften der Steine heute noch präsent. Sie stammen meist aus einer Vergangenheit, die weder Schrift noch Zahlen kannte. Die Botschaften selbst sind lochartige Vertiefungen in Steinen mit der Form von Schalen’. In sehr selteneren Fällen sind die Schalen durch Kanälchen’ verbunden.

Dass ausgerechnet zwischen Sistrans und Igls und in Ellbögen zahlreiche Schalensteine zu finden sind, hat mehrere Gründe. Einer davon ist sicher die Beliebtheit dieser wunderbaren Gegend bereits zu Zeiten der Steinzeitjäger und der ersten Bauern. Das sprichwörtlich göttliche’ Bergpanorama tat vermutlich noch das Seine, diesen Flecken Erde zu veredeln.

Schalenstein in Aldrans

Der Schalenstein von Aldrans. Auf ihm steht der Kirchturm der Pfarrkirche St. Martin. ©W. Kräutler

Schalensteine sind Felszeichnungen

Es sind meist große Steinblöcke oder Felsplatten, „auf denen sich schalenartige meist halbkugelförmige Vertiefungen natürlichen oder künstlichen Ursprungs befinden“ – so definiert sie der Schweizer Schalenstein-Forscher Urs Schwegler. Die Schalen haben einen Durchmesser von einem bis zu vierzig Zentimeter und werden unter dem Oberbegriff ‚Felszeichnungen‘ subsummiert. Wie Schalensteine in Tirol ausschauen können, stelle ich in den drei folgenden Fotos vor.

Schalenstein - Oberstaller Alm, Osttirol

Einer der mysteriösesten Schalensteine Tirols liegt auf der Oberstalleralm in Innervillgraten. Er stellt vermutlich eine Landkarte dar, die auf Bergwerke in dieser Region verweist. ©W. Kräutler

Schalenstein Burgstein

Wohl einer der schönsten Schalensteine Tirols. Er liegt in Burgstein im Ötztal in der Nähe des alten Weges von Längenfeld über den sogenannten Brand’ nach  Burgstein. Allein schon das Wort Burg’ lässt auf eine vorzeitliche Siedlung schließen. ©W. Kräutler

Schalenstein Fließ

Der große Schalenstein von Fließ mit mehr als 70 Schalen. Auf ihm steht die Philomenakapelle in Fließ im Oberen Inntal. Ich habe HIER dazu einen Blogpost verfasst. ©W. Kräutler

Es sind also die halbkugelartigen Vertiefungen, die diesen eigenartigen Namen begründen. Zu finden sind sie großteils in Granitgestein. Das hat einen einfachen Grund: Schalen, die in Kalkstein abgetieft werden, verwittern über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg. Südlich von Innsbruck, im ‚Mittelgebirge‘, haben deshalb etliche der geheimnisumwitterten Granitsteine die Jahrtausende überlebt. Ich habe mich aufgemacht, die bekanntesten unter ihnen zu fotografieren und nachzudenken, wozu sie gedient haben könnten.

Wie findet man überhaupt Schalensteine?

Menschen haben schon immer einprägsame Landschaften geliebt. Deshalb kommt der Geo-Morphologie beim Suchen nach Schalensteinen große Bedeutung zu. Unter Geo-Morphologie verstehe ich auffällige Landschaftsformen, die schon vor Jahrtausenden Eindruck auf Menschen gemacht haben. Wie zum Beispiel Bergspitzen mit dem Aussehen eines regelmäßigen Dreiecks. Oder solitäre Hügelkuppen, von denen aus die Umgebung zu überblicken ist. 

Hügel mit Schalenstein Sistrans

Der Schalensteinhügel’ von Sistrans. Ein außergewöhnlicher Platz mit einem Panorama, das selbst moderne Menschen anspricht. ©D. Manhartsberger

Von Innsbruck aus sind gleich zwei ‚Felspyramiden‘ zu erkennen, die den Menschen aller Kulturen auffallen: die Serlesspitze und die Viggarspitze. Beide machen heute noch Eindruck auf uns Menschen. Die Schalensteine im südlichen Innsbrucker Mittelgebirge sind allesamt auf Plätzen situiert, von denen man zumindest eine der Felspyramiden gut sehen kann: entweder die Viggarspitze oder die Serles.

Serlesspitze mit Habicht

Die Serles, wie sie vom Kultplatz am Goldbichl aus zu bewundern ist. ©W. Kräutler

Neunerspitze, Mohrenköpfe und Viggarspitze

Die Viggarspitze erscheint von allen Seiten als gleichseitiges Dreieck, heute noch ein Zeichen für die Trinität. In der rätischen Epoche unseres Landes werden die Drei Saligen Fräulein’ mit den dreieckigen Bergspitzen in Verbindung gebracht. ©W. Kräutler

Schalensteine in der Nähe von Seen und Mooren

Auffallende Geländeformen, vornehmlich in der Nähe eines Sees oder eines Moores, sind ebenfalls potentielle Fundplätze von Schalensteinen. Vor allem dann, wenn Steinplatten den Abschluss eines Hügels bilden. Hier gilt es lediglich, genau hinzuschauen. Normalerweise werden aufmerksam beobachtende Wandersleute geradewegs auf solche Steine zugehen. Denn meist sind sie schon von weitem sichtbar. Im Mittelgebirge gibt es Seen und einstige Moore. Also gute Voraussetzungen, hier Schalensteine zu finden. Vor allem auf dem Viller- und dem Lanser Kopf.

Schalenstein am Lanserkopf

Der Schalenstein am Lanserkopf. Mit Blick auf den Seerosenweiher und den Lansersee. ©D. Manhartsberger

Seerosenweiher mit Lanser Köpfl

Das Lanserköpfl vom Seerosenweiher aus gesehen. Schöner kann ein Kultplatz nicht gelegen sein. ©W. Kräutler

Auffallend ist, dass Schalensteine vor allem in Gebieten zu finden sind, die von vorchristlichen Religionen als ‚heilige Plätze’ betrachtet worden sind. Wie zum Beispiel die Umgebung des Goldbichl in Igls. Kultplätze wiederum sind immer mit Wasser verbunden und daher auch oft dort zu finden, wo Seen oder Moore liegen oder gelegen sind. Wasser war ein äußerst wichtiger, ja  entscheidender Faktor vorchristlicher Religionen. Und wenn man genau hinschaut: Es ist auch für das Christentum bedeutungsvoll.

Schalenstein Goldbichl, Dieter Manhartsberger

Dieter Manhartsberger vom Verein Goldbichl’ vor dem Schalenstein an diesem außergewöhnlichen Kultplatz. ©W. Kräutler

Schalenstein bei der Kirche von Aldrans

Die Schalen in jenem Stein, auf dem der Kirchturm der Martins-Kirche von Aldrans erbaut ist. ©W. Kräutler

Schalensteine auf Almen und in einstigen Bergwerksgebieten

Rätselhaft ist der Umstand, dass in Tirol viele Schalensteine auf Almen gefunden werden. So auch in Innsbruck auf dem Issboden, hoch über Sistrans am nördlichen Abhang des Patscherkofels. Aber auch in Gebieten, in denen Erz abgebaut worden war, finden sich sehr oft Schalensteine.

Schalenstein Issgrund

Der Schalenstein am Issgrund, hoch über Sistrans. Vermutlich wurde er bei der Gewinnung von Gesteinsmehl gebildet. Im Hintergrund der Patscherkofel. ©W. Kräutler

Auch wenn die Almen heute verschwunden sind, die Schalensteine bleiben übrig. Wie zum Beispiel auf dem Weg zur Profeglalm oberhalb von Ellbögen. (Übrigens ein wunderbares Wanderziel!) Der Platz bei einer direkt am Weg liegenden Jagdhütte weist die vielleicht interessantesten Schalensteine in der Nähe von Innsbruck auf. Neben dem sogenannten ‚Engelsstein’ ist es vor allem ein wahrlich b’schriebener Stein, in den sich offenbar Hirten eingetragen haben. Weshalb ausgerechnet dort? Das ist eine gute Frage, die ich – noch – nicht beantworten kann. Interessant ist aber die Tatsache, dass der alte Almweg in der Folge zum b’schriebenen Stein im Hinteren Viggartal führt.

Engelsstein, Ellbögen

Der Engelsstein’ von Ellbögen. Die Spur von kindlichen Fußsohlen ist eindrucksvoll sichtbar. Ebenso einige Schalen. ©W. Kräutler

Felszeichnungen in Ellbögen

Dass sich Menschen immer schon künstlerisch betätigt haben, belegt ein Stein voller Felszeichnungen und Buchstaben, der sich in unmittelbarer Nähe des Engelsstein’ von Ellbögen befindet. Es ist auch die ungebremste Lust der Menschen, sich zu verewigen’. ©Josef Höfer

Weshalb Menschen halbkugelige Vertiefungen in Steine gerieben haben, ist also das Rätsel, das es zu lösen gilt. Genau diese Frage bewegt die Schalenstein-Forschung seit Jahrzehnten. Verwirrend sind da auch die Bezeichnungen, die der Volksmund für sie gefunden hat: Opferstein, Heidenstein, Teufels-, Hexen- oder Zauberstein. Bei größeren Schalen wurde vermutet, dass sie zum Auffangen von Blut aus Tieropfern gedient haben könnten. Welchem Zweck dienten sie also?

Schalenstein Lanserköpfl

Der Schalenstein am Lanser Köpfl. Die Erhebung wurde sicher für kultische Zwecke benützt. ©D. Manhartsberger

Schalensteine hatten meines Erachtens zum Großteil ganz profane Gründe. Einerseits könnten sie in Bergwerksgebieten zur Zerkleinerung von erzhaltigen Steinen gedient haben. Andere Autoren vermuten, sie könnten zum Aufbrechen von Nüssen verwendet worden sein. Für mich gibt es eine weitere, eher profane Deutung der Schalen. Besonders jener, die in der Umgebung vorchristlicher Kultplätze zu finden sind. Ich komme später darauf zurück.

Schalenstein Tantegert

Der geheimnisvolle Schalenstein von Tantegert. Er erfüllt eine wichtige Voraussetzung für einen potentiellen Kultstein: er liegt ganz in der Nähe des Hochmoores von Tantegert. ©W. Kräutler

Schalenstein Tantegert

Schalen im geheimnisvollen Schalenstein von Tantegert. ©W. Kräutler

Wann wurden Schalensteine ‚gebohrt‘?

Der älteste, archäologisch datierte Schalenstein ist mehr als 5.000 Jahre alt. Aber Schalensteine wurden in allen Epochen, vom Neolithikum bis in die Neuzeit bearbeitet. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass der Großteil der bekannten Schalensteine zwischen dem 4. und dem 1. Jahrtausend v. Chr. einzuordnen ist. Also vom Neolithikum – das ist die Periode, in der Menschen sesshaft geworden waren – bis in die Eisenzeit. Das Auftauchen von Kreuzen als Zeichen der Christianisierung deutet auf das Frühmittelalter und auch die Neuzeit.

Meine Theorie: Viele Schalen dienten zur Herstellung von Farben zur Körperbemalung

Rötel-Bemalung

Die Rekonstruktion einer möglichen Rötel-Bemalung eines Mannes in der Bandkeramikära um etwa 4500 v. Chr. Bild aus wikipedia

Bekannt ist ein Umstand, der Schalensteine auf Almen quasi erklären würde: Gesteinsmehl hat entzündungshemmende Wirkung. Es ist denkbar, dass also Verletzungen damit behandelt worden sind. Damit könnten also viele Schalensteine halbwegs erklärt werden, die auf Almen aufzufinden sind. Also auch jene, die sich am Hochleger im Viggartal oder auf dem Issboden oberhalb von Sistrans befinden. 

Die Bedeutung der Schalensteine auf Hügeln und Kuppen des Mittelgebirges ist weitgehend unbekannt. Und dennoch versuche ich eine Interpretation: Ich gehe davon aus, dass im weiten Umkreis des über Jahrtausende hinweg als bedeutender Kultort benützten Igler Goldbichls viele der Schalensteine kultischen Zwecken gedient hatten. Aber nicht als Auffangbecken für Blut. Ich behaupte viel mehr, sie dienten als Mörser und ‚Kosemtik-Behälter‘. 

Rötel – die Schminke der Vorzeit

Die Farbe Rot spielt seit dem Paläolithikum – der Altsteinzeit – eine wichtige Rolle in der Vorstellungswelt der prähistorischen Menschen. Der Farbohstoff Hämatit – Eisenoxyd – war in Verbindung mit Schwarz, Weiß und Ocker die Bildsprache zahlloser Kulturen und dominiert bis heute. Es war üblich, sich im Vorfeld von Zeremonien zu schminken. 

Ich gehe davon aus, dass an exponierten Stellen des Innsbrucker Mittelgebirges Schalen angelegt  worden sind, die als Rötel-Mörser gedient hatten. Um die Farbe aufzutragen, wurde der verriebene Rötel in einer solchen Schale mit Fett vermischt und dann mit Fingern auf dem Körper aufgetragen. Und so konnten sich die Teilnehmer an den Prozessionen und Kulten der Vorgeschichte quasi vor Ort auf die Zeremonien vorbereiten. 

Was Schalensteine nicht sind: Kalendersteine

Mir war es schon immer suspekt wenn versucht wird, Schalensteine als astrologische Kalendersteine zu definieren. Bekanntlich kannten die Menschen des Neolithikums andere Methoden, Winter- und Sommersonnenwenden zu erkennen. Zum Beispiel mit Steinreihen, die heute noch funktionieren. Auch Steinkreise könnten zur Bestimmung von Winter- und Sommeranfang benützt worden sein. Der Vermutung, bei den Schalen könnte es sich um Talg-Lichter gehandelt haben, kann ich schon mehr abgewinnen. Ich bin jedoch mehr denn je davon überzeugt, dass Schalensteine zu einem Großteil der schnöden Absicht der damaligen Menschen diente, sich im Vorfeld ihrer Kulte zu schminken. In den Mörsern konnte genug Schminke’ bereit gestellt werden, damit sich die Kult-Teilnehmer damit schmücken konnten.

https://www.academia.edu/9740742/Rot_vom_Leben_bis_zum_Tod._Pr%C3%A4historische_R%C3%B6tel-_und_H%C3%A4matitfunde_aus_Mitteldeutschland

In dieser Schale des Schalensteins von Sistrans könnte einst jene Kosmetik hergestellt worden sein, die im Kult prähistorischer Religionen große Bedeutung hatten. ©D. Manhartsberger

 

Fundplätze von Schalensteinen im südlichen Innsbrucker Mittelgebirge

Aldrans:

Der Kirchturm scheint auf einem einstigen Kultstein zu stehen. An der höchsten Stelle des Steins sind einige Schalen angebracht. Zudem ist ein künstlich angebrachtes Kanälchen’, quasi ein Abfluss quer durch die Vorderseite des Steines, gut zu erkennen. Ob das große Bohrloch, in dem meist ein ewiges Licht’ steht, auf prähistorische Kulte zurück geht, wage ich nicht zu behaupten.

Aldrans, Kirchturm auf Kultstein

Der Turm der Pfarrkirche Aldrans steht vermutlich auf einem vorchristlichen Kultstein, in den Schalen eingelassen sind. ©W. Kräutler

Kanälchen am Schalenstein Aldrans

Ein rätselhaftes Kanälchen’ am Schalenstein in Aldrans mit einem großen Bohrloch’, in dem meist ein ewiges Licht steht. Es besteht kein Zweifel, dass Kanälchen und Bohrloch künstlich angebracht worden sind. ©W. Kräutler

Tantegert:

Den markantesten Schalenstein in der näheren Umgebung von Innsbruck findet man in unmittelbarer Nähe der Station an der Iglerbahn namens Tantegert. Übrigens wird das erste e des Wortes betont. Der Stein in Form einer Rundkuppe befindet sich über einem Moorgebiet und weist zahlreiche Schalen auf. Tantegert ist ganz einfach mit der Igler Bahn zu erreichen.

Schalenstein Tantegert

Schalen auf dem Schalensein von Tantegert. ©W. Kräutler

Sistrans:

Rund 800 Höhenmeter oberhalb der Gemeinde Sistrans ist auf dem sogenannten Issboden eine Schale in einem großen Steinblock zu erkennen. Der Issboden ist über die Sistranser Alm zu erreichen.

Eine mit Bäumen bestandene Kuppe nördlich des Ortes, in unmittelbarer Nähe des Auffangbeckens des Aldranser Baches und in der Nähe des Bienen-Lehrpfades beherbergt weitere Schalen.

Schalenstein Sistrans

Der Schalenstein in Sistrans. ©W. Kräutler

Igls:

Der Schalenstein auf dem Goldbühel ist eigentlich selbstverständlich’. Er unterstützt meine Annahme, dass solche Schalen auch als Farbmörser und Kosmetik-Tigel gedient haben könnten. Meinen Wandertipp findet ihr HIER.

Schalenstein am Goldbichl

Der Schalenstein am Goldbichl. ©W. Kräutler

Lanser Köpfl:

Dieser Platz wurde von prähistorischen Menschen mit Sicherheit verehrt. Liegt er doch über einer Seenlandschaft mit Seerosensee und Lanser See. Zudem ist die pyramidenförmige Viggarspitze von hier aus wunderbar zu sehen. Mein Wandertipp: mit der Igler Bahn bis zum Bahnhof Igls und von dort auf Wanderwegen über Viller- und Lanser Kopf nach Tantegert. Von dort mit der Igler Bahn wieder zurück nach Innsbruck.

Schalenstein Lans

Der Lanser Schalenstein. ©D. Manhartsberger

Ellbögen:

Auf dem Weg zur Profeglalm kommt man bei einer Jagdhütte vorbei, die rechts des Weges liegt. Hier besteht eine Ansammlung unterschiedlicher Felszeichnungen, wie oben dargestellt. Herausragend ist vor allem der Engelsstein und ein mit Buchstaben und Zeichnungen versehener Hirtenstein. Mein Wandertipp: Von Ellbögen über die Profeglalm zum Niederleger im Viggartal. Entweder zurück nach Ellbögen oder über Boscheben zur Bergstation der Patscherkofelbahn.

Engelsstein, Ellbögen

Sehr gut zu erkennen: die im Stein akribisch eingearbeiteten Fußabdrücke eines Kinder. ©W. Kräutler

Schalenstein Sistrans

Die große Schale im Schalenstein von Sistrans. Am Horizont: die Viggarspitze. ©W. Kräutler

Ich möchte Herrn Thomas Walli-Kofler und Herrn Dieter Manhartsberger für die Teilnahme an den Begehungen genauso danken wie für die fruchtbaren Diskussionen um die Schalensteine im südlichen Innsbrucker Mittelgebirge.