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Ab ins Museum mit der 24h Innsbruck Card light

24 Stunden sind zwar nicht genug, um alle Museen Innsbrucks zu besuchen, sie sind aber reichlich, um sich einen gemütlichen Tag in einigen Museen zu machen. Mit der neuen Innsbruck Card light, die etwas günstiger als die klassische Variante ist, sind dabei auch alle Öffis im Raum Innsbruck dabei, sodass man unkompliziert von A nach B kommt.

Wenn es euch vielleicht wie mir geht und ihr das Tirol Panorama [1] (mein Tipp: die Themenführungen!) zwar schon einige Mal gesehen habt, dafür aber noch nie im Zeughaus wart, dann habe ich jetzt ein paar Tipps für euch für einen perfekten Tag im Museum. Übrigens auch ohne Regenwetter eine erfrischende Abwechslung! 

Museum im Zeughaus

Das Zeughaus [2] wurde im Spätmittelalter von Kaiser Maximilian gebaut, der hier sein Waffenarsenal eingerichtet hat. Heute ist es ein Museum für Tiroler Kulturgeschichte und reicht von prähistorischen Funden bis hin zur Gegenwart. Das Museum ist als Rundgang im ersten Stock eingerichtet – wobei man der Gegenwart mit jedem Schritt näher kommt. Besonders schön zum Anschauen: die beiden Globen des Tiroler Bauernkartographens Peter Anich [3]. Aber auch die alten Tourismusplakate sind für mich interessante Ausstellungsstücke, die einen an den Beginn des alpinen Tourismus zurückführen. Mehr über das Haus. [4]

Ein Blick in den Innenhof: hier gastiert im August das Freiluftkino. Foto @Lea Hajner

Ein Blick in den Innenhof: Hier gastiert im August das Freiluftkino. Foto ©Lea Hajner

Die Ausstellung "So nah - so fern" lädt zum Ausprobieren ein. Foto ©Lea Hajner

Die Ausstellung “So nah – so fern” lädt zum Ausprobieren ein. Foto ©Lea Hajner

Im Untergeschoss gibt es bis 4.10.2020 noch die Sonderausstellung “So nah – so fern” zum Thema Telekommunikation. Neben einer Rohrpost gibt es jede Menge alte Telefone zum Ausprobieren. Fast schon erschreckend, wenn man das Telefon aus seiner Kindheit im Museum wiederfindet!

Tipp: Auf Anfrage kann auch der Dachboden besichtigt werden, der alte Dachstuhl ist nicht nur für Architekten sehenswert.

Weiter geht es zu Fuß in die Innsbrucker Altstadt, dorthin, wo das Leben unseres Kaiser Maximilians nun dauerhaft ausgestellt ist: in die Hofburg. Zur kleinen Auflockerung zwischen den Museen und als Einstimmung könnte man sich zum Beispiel den 5-minütigen Drohnenflug zu Kaiser Maximilians Zeiten [5] rund um Innsbruck auf YouTube anschauen. Eine sehenswerte Animation, die dabei hilft, sich das Inntal im Mittelalter vorzustellen.

Die neue Dauerausstellung Maximilian in der Hofburg

Die Sonderausstellung anlässlich des Maximilian-Jahres 2019 wurde nun zur Dauerausstellung umgewandelt. In mehreren Räumen im ersten Stock der Hofburg lässt sich das Leben Maximilians nun nachempfinden. Eine genaue Beschreibung der Ausstellung findet ihr in Verenas Beitrag hier am Blog [6]. Zusätzlich zu den neuen Ausstellungsräumen ist ein Raum für wechselnde Sonderthemen bestimmt, seit Juli 2020 dreht sich hier alles um die sogenannte Mummereien [7] (Maskeraden). Außerdem wird es demnächst eine neue Hofburg App geben, mit der die Ausstellung noch greifbarer werden soll. Aktuell können Besucherinnen und Besucher sich bereits vor Ort ein Tablet ausborgen, um einige der digitalen Features vorab zu testen.

Einblicke in die Ausstellung.

Einblicke in die Ausstellung. Foto ©Lea Hajner

Auch ein Replika des Brautschmucks der Bianca Maria Sforza ist in der Ausstellung zu sehen!

Auch ein Replika des Brautschmucks der Bianca Maria Sforza ist in der Ausstellung zu sehen! Foto ©Lea Hajner

Auch schön: die Ausblicke aus der Hofburg in die Stadt und auf den Berg. Foto ©Lea Hajner

Auch schön: die Ausblicke aus der Hofburg in die Stadt und auf den Berg. Foto ©Lea Hajner

Die Kaiser Max App

Wer die Hofburg verlässt, dem empfehle ich eine kleine Stärkung – zum Beispiel eine gute Kugel Eis bei Tomaselli [8] in der Hofgasse 5. Mit dem Eis in der Hand setzt man sich beispielsweise am Domplatz in die Sonne und kann gemütlich mit der Kaiser Max App einige Fakten rund um die Hofburg – oder auch das Riesenhaus in der Hofgasse 12 – erfahren. Auf www.1519.tirol [9] erfährt ihr alles über die App und könnt sie auch gleich gratis downloaden.

Mit der App 1519 kann man vor der Hofburg so einiges erfahren.

Mit der App 1519 kann man vor der Hofburg so einiges erfahren. Foto ©Lea Hajner

Als drittes Museum möchte ich euch in diesem Artikel noch das Audioversum empfehlen.

Das Audioversum

Die Welt des Hörens erlebt man im Audioversum besonders eindrucksvoll in ihrer Dauerausstellung. Elisabeth hat letztes Jahr einen super Beitrag darüber hier am Blog geschrieben [10].

Tipp: Gleich neben dem Eingang gibt es auch noch eine Sonderausstellung zum Thema Social Media. Gehört gewusst: “Out of Control [11]” veranschaulicht, was die digitale Welt alles über uns weiß – oder gerne wüsste. Sie soll vor allem jungen Menschen bewusst machen, welche Spuren unsere digitale Präsenz hinterlässt.

Das Audioversum befindet sich direkt neben dem Landhausplatz. Foto ©Lea Hajner

Das Audioversum befindet sich direkt neben dem Landhausplatz. Foto ©Lea Hajner

Who is watching me? In der Sonderausstellung "Out of Control". Foto ©Lea Hajner

Who is watching me? In der Sonderausstellung “Out of Control”. Foto ©Lea Hajner

Ganz gleich also, in welches Museum es euch diesen Sommer verschlägt, die Innsbruck Card light [12] ist der beste Begleiter für einen gelungenen Tag! Und wenn am Nachmittag der Kopf vor lauter neuem Wissen raucht, dann spricht auch nichts dagegen mit der Card noch einen kurzen Ausflug ins Grüne zu wagen – zum Beispiel auf den Patscherkofel (Donnerstags immer bis 23:00 Uhr!).

Mit der Innsbruck Card die Stadt erkunden! Foto @Lea Hajner

Mit der Innsbruck Card die Stadt erkunden! Foto @Lea Hajner

Die Museen im Überblick

Diese Museen sind in der Innsbruck Card light (und der normalen Innsbruck Card) alle dabei.

 

Titelbild: ©Lea Hajner [13]

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