Ein Vierteljahrhundert gibt es das wunderbare Festival der Träume schon. Ein Vierteljahrhundert. Ist das zu glauben? Das wohl wandelbarste Festival Innsbrucks, das farbenprächtigste Tirols. Vom 5. bis zum 30. August wird gefeiert mit einem schrägen, frischen und bunten Programm aus Varieté, Kleinkunst und viel Musik.

Der schmunzelnde Jongleur: Lorenzo Mastropietro.

Der schmunzelnde Jongleur: Lorenzo Mastropietro.

Kaum zu glauben: 25 Jahre ist es her, dass der „1. Hypo-Kleinkunst-Zug“ durch Tirol ratterte. An Bord: Komiker, Musiker, Kleinkünstler, die in den Waggons und den Bahnhöfen für mächtig Spaß sorgten. Mitbegründer Herbert Waltl und (s)ein Team unerschrockener Freunde des schrägen Humors entwickelten das Festival stetig weiter.

Aus dem Kleinkunstzug wurde das Festival der Träume, das – sesshaft geworden – alles nach Innsbruck brachte, was im Bereich Clownerie, Akrobatik und Kleinkunst international Rang und Namen hat.

Jonglage und Tanz von Cristiana Casadio und Stefan Sing. Foto: Andy Phillipson

Jonglage und Tanz von Cristiana Casadio und Stefan Sing. Foto: Andy Phillipson

Variationen

Seit 2013 ist die Dogana im Congress Innsbruck Heimat dieses schrägen, schrillen und akrobatischen, dieses ver- und bezaubernden Festivals. Seit der Übersiedlung ist der Entertainer, Moderator und Kabarettist Karl-Heinz Helmschrot für die künstlerische Ausrichtung des Festivals verantwortlich.
Im Zentrum steht zeitgenössisches Varieté in all seinen Facetten. Zusätzlich bietet das Spiegelzelt, das zur Festival-Zeit vor dem Tiroler Landestheater steht, das perfekte Ambiente für musikalische Gustostückerln und Delikatessen im Bereich Kleinkunst.

Kai Eikermann gibt den "Physical Comedian".

Kai Eikermann gibt den “Physical Comedian”.

Heuer steht auf dem Menü: vier Mal Varieté mit internationalen Stars in der Dogana, Tanzpalast, Nachtsalon sowie Kabarett im Spiegelzelt – und ein pfiffiges Musical von und für Kinder gibt es auch noch.

Chinese Pole von Vanina und Foucauld. Foto: Jürgen Seidel

Chinese Pole von Vanina und Foucauld. Foto: Jürgen Seidel

Alles Varieté

Karl Heinz Helmschrot konzipierte die vier Varietéprogramme extra für Innsbruck, extra für die Dogana.
In „Tirol Traum“ (05.–09. August) dreht sich alles um die Frage, was Tirol eigentlich ausmacht. Zusammen mit Akrobaten, Straßenkünstlern, Titter-Board-Fliegern und heimischen Musikern macht sich Helmschrot auf die Suche nach Antworten.

In „Starke Typen“ (13.–15. August) geht es um „Mannsbilder“ – vom Strahlemann zum Muskelpaket sozusagen. Dafür werfen sich Kunstradfahrer und Pedal-Ritter in Szene, Typen à la Belmondo und Matrix-Heroen in Schale. Nicht fehlen darf in dieser Herrenrunde natürlich die Dame.
Die Verzauberung des Augenblicks ist Thema bei „Das erste Mal“ (20.–22. August). Bühne frei also für Verführer, Herzensbrecher und Charmeure.

Eine Neuauflage erfährt der letztjährige Publikumsrenner. „Berlin in-out“ (27.–29. August), das ist Fashion-Week und Dance-Club, Straßenszene und Comedy-Club, Nachtleben und Swing-Kultur. Kurzum: vor unseren Augen entsteht die Collage einer pulsierenden Großstadt.

Kristalleon im Spiegelkostüm zaubert Glasklänge.

Kristalleon im Spiegelkostüm zaubert Glasklänge.

Im Spiegelzelt

Beinahe hätten wir heuer auf den Tanzpalast verzichten müssen. Aber eben nur beinahe. Denn Herbert Waltl und sein Team haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um wieder ein historisches Spiegelzelt nach Innsbruck zu bringen. Einmal mehr garantiert Simon Kräutler hier ein hervorragendes Konzertprogramm. Dazu kommen – Trara! – drei Spezialabende.

Am 12. August präsentiert Karl-Heinz Helmschrot sein brandneues Soloprogramm; am 19. August folgt Rosemie Warth. Sie ist eine Wucht, wir treuen Festival-Besucher wissen das! Am 26. August startet Stehgreifkabarettist Thomas Kreimeyer einen Angriff auf unsere Lachmuskeln.
Die beliebten Nachtsalons und Pianoabende gibt es natürlich auch wieder.
Da sag ich nur: Spiegelzelt olé!

Karl-Heinz Helmschrot und der Berliner Beatboxer Robeat.

Karl-Heinz Helmschrot und der Berliner Beatboxer Robeat.

Kinderprogramm

Das beliebte Kinderprogramm zeigt sich heuer in neuem Gewand. In Kooperation mit dem Innsbrucker Ferienzug führt „Jugendland Künstlerkinder“ seine Musicalwoche erstmals im Rahmen des Festivals der Träume durch. Am 30. August heißt es Vorhang auf für „Traumerzählungen“. Der freiwillige Einlassobolus kommt einmal mehr Kindern zugute, denen es nicht so gut geht.

Einfach eine Wucht – dieses Festival der Träume. Und gratuliere zum Fünfundzwanzigsten! Hipp, hipp, hurra!

Sons Company – Meister am Schleuderbrett.

Sons Company – Meister am Schleuderbrett.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und den Künstlern: www.festival-der-traeume.at

Festival der Träume
Bruneckerstraße 2e
6020 Innsbruck
Telefon: +43 699 18 74 4001
info@festival-der-traeume.at

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Festival der Träume/Künstler.

Zusätzliche Infos unter www.innsbruck.info