„Was ist eigentlich dein Lieblingsplatz in Innsbruck?“ Diese Frage bekomme ich öfters von manchen Freunden gestellt, die in anderen Städten bzw. Ländern wohnen und sich dafür interessieren, was das Leben in Innsbruck so besonders macht.

Nun, wenn ich so durch die frühlingshafte Landeshauptstadt spaziere – aktuell blühen die unzähligen Kirschbäume der Stadt in zarten Rosa- und Weißtönen – fällt es mir ganz leicht, diese Frage zu beantworten. Es ist nicht ein spezieller Platz oder Punkt, es sind alle Besonderheiten zusammen betrachtet, die es eben so einzigartig machen, in Innsbruck zu leben.
Doch um die Gesamtheit verstehen zu können, muss man die Besonderheiten auch gesehen haben bzw. kennen. Ich nehme euch daher auf eine kleine Reise durch mein Innsbruck mit:

360° Bar und Lichtblick

Beginnen wir unsere Tour mit einer grandiosen Aussicht, einem tollen Cappuccino und zeitgenössischer Architektur. Wo man das findet? In der 360° Bar, die sich in – oder viel mehr auf – den Rathaus Galerien befindet. Von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt, auf die Nordkette, zur Hungerburg oder – gegenüberliegend – zum Patscherkofel. 360 Grad eben, das auch durch die geniale, runde Konstruktion dieser „Glasbar“ ermöglicht wird. Egal ob nach einer Shoppingtour in den tollen Geschäften im Parterre der Galerien oder einfach zum gemütlichen „Ratscher“ (Tratsch) mit einer Freundin – die Lage der Bar ist wirklich traumhaft. Das einzige Manko ist nur, dass nicht all zu viele Sitzplätze vorhanden sind und die gemütlichen Chill-Kissen im Außenbereich recht schnell besetzt sind. Notfalls kann man auch ins dazugehörige Restaurant Lichtblick ausweichen, das ebenfalls eine kleine Terrasse mit Aussicht bietet.

Ein Stück Natur

Wer jedoch ein bisschen mehr Natur sucht, so wie auch ich, wird ganz in der Nähe fündig. Im Hofgarten wird man von den riesigen Bäumen regelrecht verzaubert und man fragt sich, was diese Giganten in den letzten 600 Jahren, seit Bestehen dieses Parks, wohl so alles erlebt haben? Ruhig, erhaben und anmutig stehen sie da. Ich verbringe hier so manche Mittagspause, um mein Essen inmitten der Natur zu genießen, das ich mir zuvor bei einem der vielen, tollen Restaurants, die Innsbruck auch kulinarisch auszeichnen, „to-go“ mitgenommen habe. Gibt es ein schöneres Ambiente zum Essen? Ich finde nicht! (Welche Restaurants zu den Top-Adressen zählen, erzähle ich euch in einem meiner nächsten Blogs ausführlicher!)

Innsbrucks Strand

Der Natur ganz nah ist man auch an einem weiteren Lieblingsplatz von mir. Am Inn. Am Innsbrucker „West-Beach“ oder auch „Inn-Beach“ fühlt man sich nämlich fast wie am Meer. Klar, der Inn ist ein Fluss, doch wenn man die Augen schließt und den Geräuschen des Wassers lauscht, dann ist es fast so, als wäre man dort. Es ist sozusagen mein kleines Meer vor der Haustür. Im Sommer bietet der „Inn-Beach“, welcher sich direkt unterhalb des Kranebitter Hofs befindet, einen kleinen, sandigen Strandbereich, der sich super zum Sonnen und Plantschen eignet. Im vergangenen Jahr wurden dort in regelmäßigen Abständen, unter dem Motto “Lass die Sonne rein”, Grill- & Chillfeste veranstaltet. Jeder war bei freiem Eintritt willkommen und musste lediglich etwas zur eigenen bzw. allgemeinen Unterhaltung mitbringen. Ob das nun ein Fußball, eine Frisbeescheibe oder eine Slackline war, alles was Spaß macht war das Gebot. Zudem gab es noch eine Grill-Genussstraße und coole Beats von den Live-DJ’s. (Die Termine stehen für dieses Jahr noch nicht fest – Ich halte euch darüber auf dem Laufenden)
Die kleine aber feine Beach-Bar am oberen Strandabschnitt, bietet noch dazu einen tollen Ausblick auf die Bergkulisse, allen voran auf den Kleinen Solstein, zu dessen Füßen man sich hier befindet und der mit seinen 2.637m der größte Gipfel der Nordkette ist.

Die Nordkette

Und weil wir gerade bei der Nordkette sind – Ein weiterer, wunderbarer Platz ist selbstverständlich die Nordkette an sich. Genauer gesagt, die Seegrube und das Hafelkar. Ich kenne keine andere Stadt, die alpine Superlativen und urbanen Lifestyle so miteinander kombiniert. Wo sonst kann man in nur 20 Minuten direkt von der Stadt aus in die Berge fahren? Mit der Hungerburgbahn, deren Stationen architektonische Eyecatcher der Stararchitektin Zaha Hadid sind, geht’s vom Innsbrucker Congress aus über die Haltestellen Löwenhaus und Alpenzoo zur Hungerburg hinauf, wo man anschließend in die Seegrubenbahn umsteigt. Bereits bei der Auffahrt eröffnen sich einem traumhafte Weit- und Ausblicke, die nur noch von den unvergleichlichen Perspektiven auf den Alpenpark Karwendel bzw. auf Innsbruck getoppt werden. Es ist für mich immer wieder ein fesselndes Bild. Die Stadt da unten – Die Weite hier oben.
Und wer’s noch höher mag, fährt einfach weiter hinauf zur Bergstation Hafelekar, die auf einer Höhe von 2.256m liegt. Hier fühlt man sich dem Himmel wirklich zum Greifen nahe!

Adlers Panorama Bar

Irgendwie scheint mich die Höhe zu faszinieren – Auch ein weiterer Lieblingsplatz von mir befindet sich in luftigen Sphären. Genauer gesagt im 12. Stock des PEMA-Towers in Innsbruck. Die Adlers Panorama Bar ist wirklich eine spektakuläre Location, die durch ein stylisches Interieur und coolen Sound das Prädikat sehenswert verdient. Die durchgehende Glasfassade lässt einen uneingeschränkten Blick auf die Nordkette zu und sorgt zur späteren Stunde für wunderbare Reflektionen mit den Lichtern der Stadt.
Einen Stock höher befindet sich das Panoramadach des Towers. Egal ob am Tag oder bei Nacht – Innsbruck von oben ist immer einen Blick wert und irgendwie schmeckt mein Hugo – das Kultgetränk, das sich schon seit einigen Jahren einen Fixplatz in Innsbrucks Getränkekarten gesichert hat – hier oben besonders gut.

Adlers Panorama Dachterrasse by night - Foto: SSS

Yoga am Berg

Sich immer wieder erden ist jedoch bei den ganzen Höhenflügen für mich sehr wichtig. Mit Innsbruck verbinde ich, neben den bereits erwähnten und beschriebenen Plätzen auch eine meditative und spirituelle Seite. Seitdem ich nun in Innsbruck wohne, besuche ich mehrmals pro Woche eine Yogaschule, yogamood Innsbruck, um neben körperlicher Fitness auch meine innere Mitte und Balance zu finden. Hier fühle ich mich besonders wohl und ich finde, dass Innsbruck generell ein wunderbarer Platz für meditative Erfahrungen und Erlebnisse ist. Es verwundert daher nicht, dass Yogaschulen, Kurse oder auch Yoga am Berg-Workshops vermehrt in Innsbruck angeboten werden. Was gibt es Schöneres als den Sonnengruß mit Blick auf die Nordkette zu machen?

Innsbruck ist so facettenreich, dass jeder seine unterschiedlichsten Lieblingsplätze hat. Meine kleine Reise, die euch vielleicht dazu animiert hat, eure Lieblingsplätze in Innsbruck zu finden, endet nun hier!

Was braucht man, um eine Stadt zu erkunden? Genau! Eine passende Unterkunft bzw. ein unschlagbares Package!
Hier gibt’s ein paar hilfreiche Links, die euch im Handumdrehen für ein paar Tage nach Innsbruck bringen!

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