Habt ihr schon Pläne fürs Wochenende gemacht? Wie wär´s mit einer frisch und selbst gemachten Orangen – Grapefruit Marmelade? Im Winter kocht man keine Marmelade? Falsch gedacht! Genau jetzt ist die richtige Zeit, um den Kochlöffel zu schwingen.

Auch wenn es Orangen schon beinahe ganzjährig zu kaufen gibt, schmecken sie jetzt am besten! Die sogenannten Winterorangen kommen nämlich nicht wie üblich von Übersee, sondern momentan vor allem aus Italien und Spanien – und die sind richtig saftig! Wer auf eine süß – säuerliche Kombination auf seinem Frühstücksbrot steht, sollte jetzt ran an den Kochtopf! Dafür benötigt man zwar etwas Zeit, das ganze Haus duftet danach aber herrlich nach Zitrusfrüchten und man hat wieder einen leckeren Vorrat an selbstgemachter Marmelade! Und was könnte besser sein, als ein Marmeladenbrot Snack bei der nächsten Skitour rund um Innsbruck?

Dafür benötigt man:

© Nadja Hudovernik

2kg Frucht bestehend aus:

  • 3 Orangen und die Schale von 3 Orangen fein abgerieben
  • 1 Grapefruit
  • das restliche Gewicht soll aus Blutorangen bestehen
  • 2kg 1:1 Gelierzucker
  • einen Spritzer Cointreau gibt dem Ganzen noch einen ganz besonderen Geschmack

So wird’s gemacht…

Die Schale von drei Orangen abreiben. Die Orangen, Blutorangen und die Grapefruit filetieren. Die weiße Haut der Orangen schmeckt bitter, deshalb sollte man diese so gut es geht entfernen. Das filetierte Fruchtfleisch mit einem Mixstab kurz durch pürieren, dann mit dem Gelierzucker in einem großen Topf vermengen und zum Kochen bringen. Immer wieder mit einem Kochlöffel umruhühren, damit sich nichts am Boden ansetzt. Wenn alles schön aufgekocht ist, die Hitze reduzieren, damit die Marmelade nicht überschäumt. Ca. 20-25 Minuten köcheln lassen und weiterhin kontinuierlich rühren. Danach vom Herd nehmen, mit einem Schuss Cointreau abschmecken und nochmals gut verrühren. Die heiße Marmelade in vorbereitete Gläser randvoll füllen. Gleich mit dem Deckel verschließen und mit einem Küchentuch abgedeckt auskühlen lassen.

Sobald die Marmelade komplett ausgekühlt ist, kann man sie endlich verkosten! Am besten schmeckt sie auf frisch getoastetem Toastbrot mit Butter! Apropos Brot, habt ihr schon von der Natterer Holzofen Brotback Tradition gelesen?

Lasst es euch schmecken!